30. April  1878
Kauf der Großhandlung Carstens & Stahl in Elmshorn für 18.095,77 Mark.

1901
Kauf des heruntergewirtschafteten Keramikbetriebs in Rheinsberg.

im Besitz der Familie Carstens befanden sich Keramik- und Porzellanfabriken in Rheinsberg, Haldensleben, Rathenow, Velten, Gräfenroda, Georgenthal, Greußen, Wallhausen, Sorau, Blankenhain, Lübeck, Elmshorn, Reichenbach, Zeven und Hirschau

bis 1945
Entstehung einer Werkssiedlung in Rheinsberg mit 55 Wohnungen für Mitarbeiter. Zerstörung durch Brandstiftung eines Großteiles der Fabrik und Wiederaufbau.

1946
Beginn einer neuen Produktion in Fredelsloh bei Göttingen.

1948
Enteignung aller Carstens-Fabriken im sowjetischen Sektor und Überführung in VEB.
 
bis 1977
Das Unternehmen in Fredelsloh einwickelte sich zu einem der bekanntesten Keramikherstellern weltweit. Es wurden Filialen in Brasilien, Argentinien, Chile, Australien und Österreich unterhalten. In Fredelsloh wurden bis zu 500 Mitarbeiter beschäftigt.  Von 1953 bis 1959 wurden die Produkte der Wiener Manufaktur "Friedrich Goldscheider" gefertigt. Mitte der 70-er Jahre führte der Strukturwandel in der Keramikindustrie zum Aus für den Betrieb.

1973
Gründung eines neuen Herstellungsbetriebes für keramische Erzeugnisse in Fredelsloh.

1990
Kauf des vormals enteigenten Betriebs in Rheinsberg von der Treuhand, sowie dessen Umbenennung in Carstens-Keramik Rheinsberg GmbH.